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der Fotostrecke auf der Seite der Münsterschen Zeitung
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Schlagabtausch unter dem Schreibtisch
Im Westen, 18.02.2009, DerWesten
Den Papierkorb lässt er links liegen. Dann nimmt der Golfball eine leichte Kurve, rollt am Regal mit den Broschüren und an der Zimmerpalme vorbei und landet unter dem Schreibtisch. Sandra schimpft und geht auf Tauchstation, um den Ball von hier aus weiterzuspielen. Die junge Frau nimmt neben 44 weiteren Spielern an der «Zweiten Bürogolf Open zu Münster» teil. Gegolft wird dieses Mal in der Geschäftsstelle einer Ersatzkasse.
«Der Ball darf nur den Schläger, den Boden und das Loch berühren. Stößt er gegen eine Wand, ein Tischbein oder eine Pflanze, gibt es einen Strafschlag», stellt Thorsten Dreps die Regeln klar. Er ist Präsident des ersten, im Juni 2007 gegründeten Bürogolf-Clubs Münster, der das Turnier ausrichtet. «Bürogolf ist eine Variante des Golfs und eignet sich für jede Belegschaft oder Gruppe, die sich näher kennenlernen und Teamgeist entwickeln möchte», erläutert Dreps.
Duzen ist dabei Pflicht. Und dass nebenbei auch berufliche Kontakte geknüpft werden, ist erwünschter Nebeneffekt. Unlängst rief Dreps mit seiner Agentur «Bürogolf-Team» auch die Bürogolf-Clubs Ruhr in Schwerte und Köln ins Leben. Düsseldorf soll bald folgen. «18 Golflöcher werden Ihnen über Ihre Mitspieler mehr sagen als 19 Jahre gemeinsame Arbeit am Schreibtisch», heißt es in einem Info-Heft über den aus den USA kommenden Trendsport.
«In Münster haben wir bislang 21 Turniere gespielt. Dabei haben wir schon so manches Büro saubergemacht. Wir rutschen ja fast nur auf dem Boden herum», schmunzelt der Club-Präsident. Auch in einem Autohaus, wo sie zwischen sündhaft teuren Flitzern herumgekrochen sind, einem Hotel, einer Bank, einer Zeitungsredaktion und vor allem in ihrem heimlichen «Clubhaus», einem Gartencenter, jagten die Bürosportler den Bällen schon hinterher.
Eine illustre Runde aus spielfreudigen Unternehmern, Freiberuflern und Sportlern wartet auch an diesem Abend darauf, zwischen Schreibtischen, Drehstühlen und Grünpflanzen von Loch zu Loch zu «putten». Wobei von einem Loch eigentlich nicht die Rede sein kann. Ziel des Balls ist eine kleine metallene Vorrichtung mit Fähnchen und leichter Einbuchtung. «Wir benutzen einen normalen Golfschläger, einen Putter und drei verschiedene Bälle - je nachdem, ob wir auf einem Stein- oder Teppichboden spielen», sagt Dreps.
Der Wettkampf an diesem Abend bietet die letzte Möglichkeit, sich für das Finale, den Kampf um den Titel des Münsteraner Stadtmeisters, zu qualifizieren. Bürogolf werde mittlerweile in vielen, vor allem größeren deutschen Städten gespielt, sagt Dreps. München, Hamburg, Hannover, Wolfsburg, Paderborn, Dresden und Halle in Sachsen-Anhalt gehörten dazu.
«Wenn man golfen kann, heißt das nicht, dass man auch hier gewinnt», versuchen Gunter und Ingo Neuling Sandra zu necken. Mit ihr, Sammy und Ralph bilden sie einen «Flight», eine Gruppe. Neun Spielbahnen sind zu bewältigen, die über vier Etagen des Bürohauses führen und für die je ein «Par» definiert ist, also die Zahl von Schlägen, die ein guter Spieler braucht. Im Treppenhaus wird's schwierig. Ingo stößt den Ball nur leicht an. Der hoppelt sofort die Treppe hinunter, tippt gegen die offene Bürotür, dann gegen die Wand und bleibt unter dem Stuhl liegen. «Zwei Strafstöße!», mahnen seine Mitspieler. (ddp
Mit der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift Markt in Grün...
... berichtet Dipl. Ing. Martina Lok-Tönnies, Geschäftsführerin der Verbandes deutscher Garten-Center e.V., von unserem Bürogolf-Turnier im Newels Garten-Center.
Die Münsterschen Zeitung berichtet über das Finale der Stadtmeisterschaften
Den Artikel könnt Ihr hier nachlesen...
(http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,269411)
Hier der link....
http://www.muensterschezeitung.de/_/tools/diaview.html?prev=true&_CMTREE=6445&_CMELEM=0
Bürogolfen im Pressehaus: Spaß ist der Erfolg
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/art993,190699
Putten unterm Schirmständer
Ein Trendsport aus Amerika ist nach Deutschland exportiert worden. Der Bürogolfer spielt gern auch mal im Gartencenter. Wichtig ist zudem: Man kann interessante geschäftliche Kontakte knüpfen.
MÜNSTER * "Hier ist das erste Loch. Wenn man es anspielt, ist die Sicht behindert durch das rote Tuch, das den Tisch .....
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/im-westen/2008/1/14/news-16029457/detail.html
Im Netz der Ballschläger
MÜNSTER * Der Duft von Glühwein und Waffeln verbreitet sich zwischen Blumen, Büschen znd Baumschmuck. Zwischen Rasenmähern, Tischen und Bänken schießen weiße Golfbälle durch den Gang....
Putten unter Palmen und Weihnachtsdeko
Redakteur Lars Johann-Krone nimmt selber am Turnier teil. Er belegt auf Anhieb den 3. Ülatz und berichtet anschließend im Lokalsport.
Bürogolf:
Wer zum ersten Mal den Begriff „Bürogolf“ hört, dem schwirrt so manche Assoziation im Kopf herum. Der Sport der (Erfolg-)Reichen jetzt auch noch in Geschäftsräumen? Das hat uns allen noch gefehlt!
"Genau das ist es. Das trifft den Nerv der Sache“, sagt Thorsten Dreps, Präsident des 1. Büro-Golf-Clubs zu Münster, „denn so etwas hat in Münster wirklich gefehlt“, findet der Unternehmensberater. „Die Gesellschaft in dieser Stadt ist so ein eigener Kosmos. Es ist gar nicht einfach, als Neu-Münsteraner hier Fuß zu fassen und Kontakte aufzubauen“, weiß der gebürtige Iserlohner aus eigener Erfahrung. „Allen, die an unseren Turnieren teilnehmen, ergibt sich eine Chance, sich ins münsterische Gesellschaftsleben zu integrieren.“ Netzwerken ist die Vokabel der Stunde, exakt dies möchte Dreps mit seinen Bürogolf-Events seinen Mitspielern ermöglichen. „Bürogolf ist geradezu ideal dafür.“ Weil die Atmosphäre locker ist, „und weil jeder, der mitspielt, während des Turniers ein Lächeln auf dem Gesicht hat.“
Mit einem Augenzwinkern
Was aber genau verbirgt sich hinter dieser Disziplin? Dreps erklärt: „Im Prinzip sehe ich es als eine kleine Persiflage auf das Golfen. Wir wollen jetzt nicht etablierte Golfer auf die Schippe nehmen. Aber unsere Turniere sind schon mit einem Augenzwinkern zu sehen. Platzreife ist bei uns ein Fremdwort.“ Auf 30 Teilnehmer sind die Wettbewerbe begrenzt, der Parcours führt – je nach Location – durch Flure, durch Dekoration, an Kopierern vorbei und gar nicht selten auch unter Schreibtischen her. Ob guter Rasen-Golfer oder Neuling, das ist beim Bürogolf egal. „Keine Bahn ist wirklich eben, da besteht absolute Chancengleichheit“, betont Dreps, der auch gesteht, zum ersten Event auch einen Versicherer mit eingeladen zu haben: „Man weiß ja nie“, schmunzelt er, „es steht ja genug rum, was kaputt gehen kann…“
Das Netzwerken kann beginnen
Gespielt wird in mehreren Gruppen (Flights) à fünf Akteuren. Und genau hier fängt das Netzwerken bereits an. Die Flights sind nämlich so aufgeteilt, dass nicht die Branchen unter sich bleiben, sondern diese Strukturen aufgebrochen werden. Meist kennen die Spieler einander nicht. Und trotzdem ist der Ton locker, denn wie auf dem Platz gehört es zur Etikette, dass man einander duzt. Schließlich dauert ein Turnier bis zu drei Stunden, danach sprengt man auch nicht sofort auseinander. Gestelztes ist fehl am Platze.
Unter dem Strich ist Bürogolf eine Sache, die Thorsten Dreps sofort begeisterte. Er erinnert sich: „Es war im Frühjahr, als ich in Münster an einem
Testturnier teilgenommen habe. Ich habe keine zwölf Stunden gebraucht um zu wissen, dass ich das hier machen will.“ Dreps war sich sicher, dass die Idee, die über Amerika nach Deutschland schwappte und nun aus dem niedersächsischen Burgdorf von Turnierleiter Ralph Flügge landesweit als Firmen-Event vermarktet wird, „in Münster auf fruchtbaren Boden fällt.“ Kurzerhand sicherte sich Dreps die „Lizenz“ für Münster. Wobei es sich im Übrigen hier um ein nicht-kommerzielles Modell handelt. Spenden an „Herzenswünsche e.V.“ sind ausdrücklich erwünscht. Da es sich beim Büro-Golf um Einladungsturniere handelt, ist Dreps wichtig, dass die Chemie stimmt. „Jeder“, sagt der BGC-Präsident, „soll einen anderen finden, mit dem er sich gut unterhalten kann.“ Bisher scheint das Konzept aufzugehen, denn „das Feedback ist enorm.“ Vorstandsvorsitzende münsterischer Unternehmen, Geschäftsführer, Freiberufler, Künstler, Ärzte, Anwälte oder Professoren, sie alle sind gerne bei Dreps zu Gast. Und irgendwie kennt irgendjemand irgendwen anderes. Getreu der Theorie, dass auf der Welt jeder mit jedem über sieben Ecken bekannt ist. „In Münster reichen drei“, lacht Dreps.
Finale im Schloss?
Seit dem 21. Juni haben Dreps und seine Mitstreiter bereits ein halbes Dutzend Turniere ausgerichtet. Meist im Garten-Center Newels, wo die Lebensgefährtin von Dreps, Sandra Newels, als Geschäftsführerin ebenfalls von der Idee begeistert war. Insgesamt zehn Turniere sollen in dieser Saison gespielt werden, die besten drei einer jeden Veranstaltung qualifizieren sich zum Finale. „Es schwebt mir vor, das im oder vorm Schloss auszurichten“, verrät Dreps. Es wäre ein krönender Abschluss der Premieren-Saison. Lutz HackmannAchtung Gartenstuhl!
1. Münster Bürogolf Open. Putten zwischen Blumen und Spaten
Der Ball muss ins Loch - das gilt auf jedem Golfplatz. Bei den 1. Münster Bürogolf Open haben die Teilnehmer aber mit besonderen Hindernissen zu kämpfen - zum Beispiel Harken und Gartenstühlen.
Feng Shui an Loch neun
Gartenliege statt Green: Bei der "1. Münster Bürogolf Open" gehts ungewöhlich zu.
Das haben Tiger Woods und Bernhard Langer sicher noch nie gesehen: Golfen zwischen Gartenmöbeln und Grünpflanzen.
Golfen zwischen Blumen
Genau verraten, wer alles bei den ersten Büro Golf Open in Münster mit von der Partie ist, will Thorsten Dreps, Präsident des neu gegründeten 1. Büro-Golf-Club zu Münster, noch nicht.